Verlegung von Stolpersteinen

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In unmittelbarer Umgebung der Synagoge in Kitzingen wurde bereits im Jahr 2006 ein Stolperstein für Amelie Blum in der Landwehrstraße 15 verlegt. Am 15. November folgten dazugehörige Stolpersteine für weitere Mitglieder ihrer Familie. Sie alle waren Opfer des Holocaust.

Nach vorheriger Behandlung der Themen Holocaust und Stolpersteine, sind die Schülerinnen und Schüler der Industrieklasse 11b mit ihren Religionslehrern Wolfgang Herbig und Romuald Kutschera zu dieser Gedenkfeier gekommen. Die Schüler haben sich mit dem Leben der Familien Blum und Meier auseinandergesetzt und den Inhalt den Anwesenden in der Synagoge vermittelt.

Danach haben sich alle rund um die von einem Mitarbeiter des Bauamtes verlegten Stolpersteine versammelt. In ruhiger Atmosphäre sind Blumen, Kerzen und Steine am Ort der Erinnerung hingelegt worden. Im Gebetsraum der Synagoge wurde das Kaddisch für die im Nationalsozialismus ermordeten Juden gesprochen.

Am Ende gab es eine Begegnung aller Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen.

Später im Unterricht haben die Schüler eine positive Rückmeldung der Veranstaltung abgegeben, unter anderem aus dem Grund, dass es für alle die erste Teilnahme an einer Verlegung von Stolpersteinen war.

Romuald Kutschera

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