Studienfahrt der Bankkaufleute

von Michael Sypien (Kommentare: 0)

Auf der Suche nach dem Schatz im Silbersee

Anfang Juli ist es endlich soweit, es geht nach Kroatien. Die Vorfreude war riesig, zumal ehemalige Bankkaufleute auch schon dort waren und immer nur von Kroatien geschwärmt haben. Allerdings hätten wir nicht gedacht, dass sich die Anfahrt so in die Länge ziehen würde: Wir sind am Dienstagmorgen um elf Uhr dort angekommen, also nach 15 Stunden Busfahrt.

Vor Ort wurden wir auf die „Wohn-Homes“ der Campinganlage verteilt und erkundeten anschließend die Umgebung. Das Umfeld war super: Meer mit Kieselstrand, Supermarkt, Sportanlagen und alles, was der Mensch so braucht. Nachmittags haben wir die sehr schöne Stadt Biograd mit ihrem Yachthafen besichtigt.

Am Mittwoch ging es zum UNESCO-Weltnaturerbe „Plitvicer Seen“. Vor genau 40 Jahren wurde der Nationalpark Plitvicer Seen als eines der ersten Naturdenkmäler überhaupt in die Liste des UNESCO-Welterbe aufgenommen. Wie an einer Perlenschnur liegen insgesamt 16 Gewässer nebeneinander, die über Wasserfälle miteinander verbunden sind. Die Naturidylle wurde auch für die berühmten Winnetou-Filme genutzt – in einer Höhle dort wurde „Der Schatz am Silbersee“ für die Dreharbeiten versteckt. Zuerst fuhren wir mit einer Bahn zu der Ausgangsstation durch den Nationalpark. Danach ging es zu Fuß an bestimmt fünfzig Wasserfällen vorbei zur Anlegestelle am „Großen See“. Den Schatz konnten wir leider nicht finden. Die Farbe der Seen war unbeschreiblich, sie erinnert ein wenig an das türkisblaue Wasser der Karibik. Leider darf man dort nicht baden! Das haben wir nach der Rückkehr in der Campinganlage aber im Mittelmeer nachgeholt.

Donnerstags fuhren wir mit dem Schiff zu den Kornati-Inseln. Eine Inselgruppe, die ebenfalls ein UNESCO-Weltnaturerbe darstellt. Fantastische Inseln boten einen nie zuvor gesehenen Anblick. Abends sind wir zusammen zum Essen nach Biograd gegangen. Die Preise dort, wie überhaupt in Kroatien, sind etwa so hoch oder etwas niedriger als in Deutschland. Für ein gutes Essen und ein Getränk muss man etwa zehn bis zwölf Euro ausgeben.

Am Freitag besichtigten wir eine der schönsten Städte Dalmatiens: Die Hafenstadt Zadar. Bekannt ist diese Stadt durch ihre römische Geschichte und die weltberühmte Wasserorgel. Zadar hat auch ein modernes Kunstwerk zu Ehren der Sonne, bestehend aus Solarkollektoren mit bunten nächtlichen Lichteffekten. Und natürlich ist diese wiederum ein UNESCO- Weltkulturerbe.

Am Samstag ging es um 9 Uhr heimwärts. Gegen 24 Uhr kamen wir ziemlich geschafft an der Berufsschule in Kitzingen an. Eine großartige Klassenfahrt!  

Evi Lang

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