Licht im Dickicht der Düngeverordnung

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Berufsschullehrer bilden sich zu den Neuerungen und Änderungen der Düngeverordnung fort

Gerade in der Berufsausbildung der angehenden Landwirte, Gärtner und Winzer ist es wichtig, dass die Lehrkräfte im Unterricht stets aktuelle Informationen vermitteln.

Daher bildeten sich die Lehrkräfte der Berufsschule in Ochsenfurt über Neuerungen der Düngeverordnung und deren Auswirkungen fort.

In enger Zusammenarbeit der Berufsschule mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Würzburg fand eine digitale Fortbildung statt mit Landwirtschaftsamtsrat Alfred Fuchs, Abteilung Bildung und Beratung beim AELF Würzburg, der als Experte referierte.

Er hob folgende Kernaussagen/Neuerungen der Düngeverordnung hervor:

Für nitrat- bzw. phosphatbelastete Gebiete treten ab 01.01.2021 neue Gebietskulissen in Kraft. Weiterhin werden Düngergaben im Herbst in der Düngerbedarfsermittlung im Frühjahr mit einer sehr viel höheren Gewichtung als bisher berücksichtigt.

Zudem sind Gewässerabstände sehr individuell auszuweisen. Diese können in Bayern aber leicht durch den Einsatz förderfähiger Gewässerrandstreifen eingehalten werden.

Alfred Fuchs hob hervor, dass es für Landwirte immer wichtiger werde, sich stets über neueste Vorschriften und Förderprogramme, z. B. das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm (KULAP), zu informieren.

Als Initiatorin dieser Fortbildung freute sich Marlene Nolte, Fachbetreuerin des Fachbereichs Landwirtschaft, dass sich die Lehrkräfte, in Kooperation mit der Fachbehörde, fachkundig weiterbilden konnten.

Marlene Nolte
Fotos: AELF Würzburg, Marlene Nolte

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