Erasmus+ und Berufliches Schulzentrum Kitzingen-Ochsenfurt – Let’s go
von Christina Tisdell
Das Berufliche Schulzentrum Kitzingen-Ochsenfurt hat erfolgreich eine Mammutaufgabe gestemmt und ist seit Ende Januar 2026 für Erasmus+ akkreditiert. Damit stehen viele Wege offen, junge Menschen aus der gesamten EU über das europäische Bildungsprogramm zusammenzubringen. – ein wichtiger Pfeiler, das Gemeinschaftsgefühl junger Europäer zu stärken. Gleichzeitig macht es unsere berufliche Bildungsregion attraktiver.
Die Schulleiterin i.V. Margit Stühler und die neuen Erasmus+ Koordinatorinnen freuen sich: Ein großes Stück Arbeit liegt hinter ihnen. Um im großen Stil Erasmus+ Projekte durchführen zu können, bedarf es einer aufwendigen Akkreditierung durch die Nationale Agentur für Erasmus+ Berufsbildung.
Nationale Agenturen sind von der EU beauftragte, unabhängige Stellen, die das EU-Bildungsprogramm verwalten und die Erasmus+ Gelder an Bildungseinrichtungen verteilen. Sie sind vor allem dafür verantwortlich, die Programmumsetzung zu überwachen und zu bewerten. Zu diesem Zweck wurde das Instrument der Akkreditierung eingeführt. Antragstellende Bildungseinrichtungen wie das Berufliche Schulzentrum (BSZ) Kitzingen-Ochsenfurt müssen sich zur Qualitätssicherung bei der Nationalen Agentur zertifizieren lassen. Das geschieht mit einem umfangreichen Antragswerk und einer kritischen Bewertung durch erfahrene Gutachter der Nationalen Agentur.
In den letzten Januartagen 2026 kam die ersehnte Nachricht. „We got it!“ Das BSZ Kitzingen-Ochsenfurt ist akkreditiert. Kaum war diese Hürde erfolgreich genommen, ging es gleich in die Vollen: Knapp drei Wochen später mussten schon die ersten finanziellen Mittel für den ersten Projektzeitraum von der Nationalen Agentur abgerufen werden.
Gertraud Herrmann