Ein Nachmittag im Kloster

von Michael Sypien (Kommentare: 0)

Im Rahmen des Religionsunterrichtes besuchten wir, die Klasse 12 der Gärtner und Floristen, gemeinsam mit unseren Lehrern das Benediktinerkloster in Münsterschwarzach. Dort empfing uns Bruder Pascal recht herzlich und zeigte uns in einem halbstündigen Film das Leben in einem Kloster. Getreu dem Lebensmotto der Benediktiner "ora et labora" (bete und arbeite) besichtigten wir danach die Kirche, wo uns Bruder Pascal den Kirchenbau erklärte und stets ein offenes Ohr für unsere Fragen hatte. Dann ging es weiter zur Gärtnerei, vorbei am sehr schön angelegten Friedhof.

Beim Klostergärtner Bruder Thaddäus angekommen, verabschiedeten wir uns von Bruder Pascal. Als kleines Dankeschön für die Führung überreichten wir beiden Klosterbrüdern jeweils eine floral dekorierte Weinflasche aus schulischem Anbau. Bruder Thaddäus zeigte uns nun den großzügig angelegten Kräutergarten mit Thymian, Salbei, Minze und vielen anderen Gewächsen.

Er erklärte uns, dass all das Obst, Gemüse und die Kräuter, welche hier angebaut werden, ausschließlich zur Versorgung des Klosters dienen. Im Gewächshaus und den Folientunneln werden Gemüse (Radieschen, Salat, Paprika ...) und Obst (Melonen, Zitronen, Beeren ...) angebaut. Während der Besichtigung des Gewächshauses gesellte sich der sieben Monate alte Klosterhund zu uns und sorgte für eine süße Abwechslung.

Wir erfuhren nebenbei, dass die Schnittblumen für die Altargestecke oder andere Zwecke ebenso aus Eigenanbau stammen wie die Nordmanntannen für die Weihnachtsbäume im Kloster. Eigene Felder gibt es auch. Diese werden z. B. mit Mais oder Kohl bepflanzt. Auch Bruder Thaddäus stellte sich unseren Fragen und nach einem Abschlussfoto, natürlich mit dem Welpen, ging ein schöner und informativer Unterrichtsnachmittag zu Ende.

Elisabeth Seidl (GäF 12)

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