Zeit für Utopien

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„Welche Auswirkungen hat mein Lebensstil auf nachfolgende Generationen oder auf das Leben in anderen Erdteilen? Wie ernähre ich mich richtig und wieso ist Bewegung gut für den Körper?“ Mit Fragen wie diesen können sich bayerische Schülerinnen und Schüler im Rahmen der „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ beschäftigen.

Mit insgesamt acht Klassen besuchte der Fachbereich Wirtschaft deshalb im Oktober das „Roxy“ in Kitzingen. Im Dokumentarfilm „Zeit für Utopien – Wir machen es anders“ geht es um deutsche Kleinbauern, eine Genossenschaft von südkoreanischen Fischern oder ein Wohnprojekt in Zürich.

Wie das Leben in einer idealen Welt aussehen könnte, davon hat wohl jeder seine eigenen Vorstellungen. Der österreichische Filmemacher Kurt Langbein hat verschiedene Menschen mit der Kamera für seinen Film „Zeit für Utopien – Wir machen es anders“ dabei begleitet, wie sie ihren Traum zu leben suchen.

Nachhaltigkeit ist das ultimative Thema des Films. Veränderungen sind zwar auch im Kleinen durchaus möglich. Aber häufig scheitert es dann doch daran, Nachhaltigkeit im Alltag wirkungsvoll in Taten umzusetzen. Es wird also höchste Zeit für Veränderungen – auch im Denken! Wirtschaftswissenschaftliche Schlagworte wie „Wachstum“, „Gewinn“, „Konsum“ und „Wohlstand“ ordnet der Film neu ein und hinterfragt die Zukunftsfähigkeit dieser Konzepte. Diese filmische Entdeckungsreise zeigte den Schülerinnen und Schülern den Einstieg in eine neue Gesellschaft und diente der Inspiration.

Michael Sypien

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