„Wine in moderation“ – verantwortungsvoller Weinkonsum

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Die Schüler der Weinwirtschaftsklasse 11 beschäftigen sich an einem Tag im Schuljahr nicht nur damit, wie man „guten Wein macht“, sondern auch mit den Wirkungen, die der Konsum von Wein auf den Weintrinker hat.

Wein ist nämlich mehr als ein alkoholisches Getränk. Der Genuss steht im Vordergrund. Dies müssen die künftigen Winzer und Weintechnologen aber auch Richtung Konsumenten vermitteln können.

Die Seminarleiter  Norbert Heine (Kommunikationsfachmann) und Dr. Claudia Stein-Hammer (wissenschaftliche Leiterin der Deutschen Weinakademie) geben den angehenden Fachleuten an diesem Seminartag die umfassenden Informationen, die sie brauchen, um dem Konsumenten auch auf diesem Gebiet fundiert Antwort geben zu können.

Dazu gehören neben den wissenschaftlich gut belegten positiven Wirkungen des moderaten Weinkonsums auf Herz- und Demenzerkrankungen oder Diabetes auch die eindeutigen Risiken bei übermäßigem Konsum auf alle Organe. Weil neben dem wie viel vor allem das wie wichtig ist, wird insbesondere auf die vorteilhaften Trinkmuster, wie zum Beispiel Wein zum Essen, die Kombination mit Wasser etc. Wert gelegt. Aber auch über die bestehenden Gesetze (Promilleregelung, Jugendschutz- und Gaststättengesetz) und über die Selbstverpflichtung bei Werbemaßnahmen werden die Schüler bei diesem Projekt informiert.

Im Gepäck hatten die Referenten bei ihrem Termin Ende November auch eine Rauschbrille, die das Blickfeld nach Alkoholgenuss simuliert. „Fast alle, die durchschauten, waren überrascht, wie stark der Blick bei Alkohol im Blut getrübt ist“, erzählt Dr. Claudia Stein-Hammer.

Dass „Verantwortungsvoller Weinkonsum“ gelungen vermittelt wird, zeigt die positive Resonanz der Auszubildenden auf das Seminar.

Text: Marlene Nolte, Fotos: Johannes Arnold

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